autarke Energieversorung

ein Infotipp zur Stromeigenversorgung von Frank Grädler

Plastikmüll zu Heizöl/Diesel
einige entwickeln hocheffiziente Anlagen und sichern sich Rechte (Anlage 3-4 Mio €)


andere machen’s zu Hause

und einige wittern Geld in der Morgenluft. Ein Emissionshaus verspricht hohe Renditen:

hier wird ein Anlagenpreis von 200.000$ genannt:

Wie in den Kurznachrichten vom 29. August und 11. September 2013 beschrieben, fanden sich einige Initiatoren zusammen. Sie wollten den Stand der Dinge in Trebbin und Gemeinden und weitere Zusammenhänge detailliert erfahren. Stephan Tude gab die Erläuterungen und traf auf fruchtbaren Boden. Die Zuhörer hatten sich z.T. schon selbst intensiv mit dem Thema beschäftigt. Die gebündelten Kompetenzen bieten gute Voraussetzungen, eine Energiegenossenschaft zu gründen. Das wurde dann auch beschlossen und die Initiatoren machen sich unverzüglich ans Werk.

Stephan Thude leistet selbst einen entscheidenden Teil der Arbeit und koordiniert die Aktionen. Er ist erster Ansprechpartner für Interessierte.

Die Genossenschaft wird „Energiegenossenschaft TuT e.G.“ heißen.

bisherige Inhalte in diesem Artikel:

Inhalte und Schwerpunkte sind auf einer Seite der Stadt Trebbin benannt

Es geht darum, Energie für Bürger bezahl- und verantwortbar herzustellen und das zu bewahren. Da gibt es neue Technologien und alte bewährte Mittel.

Sehen Sie doch einmal auf die Handelsbörse, wie Energie wirklich gehandelt wird, was aber Ihnen abgeknöpft wird!

Wussten Sie, dass die im Gebiet Trebbin hergestellt Energie für den Bedarf hier ausreicht, aber über lange und teure Leitungen hin und her geschickt wird?!

Die schnellste und einfachste Lösung ist, eine Einkaufs-und Liefergenossenschaft zu gründen. Bundesweit gibt es viele gute Erfahrungen. Andere machen das schon.

Infos: Stephan Thude: 0151 15651405

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2 Antworten zu autarke Energieversorung

  1. Stephan Thude schreibt:

    Nun geht es los. Ich hoffe es. Schon seit gut 10 Jahren liegt ein Grundkonzept für kommunale Energieeffiziens mit Beteiligung aller auf dem Trebbiner Rathaustisch. Angekündigt wurde es mehrfach, dass es eine Institution, losgelöst von den bisherigen Versorgern, geben wird. Sie soll (wird) sich mit all den Fragen zur Energiewende und der damit notwendigen dezentralen Eigenversorgung an Strom und Wärme sowie drastischen Energieeinsparung beschäftigen. Sie soll informieren aber auch organisieren.
    Die Vorbereitungen dazu sind lange abgeschlossen. Es wird ein NEF (Neues Energie Forum) geben, einen Energielehrpfad zur touristischen Erschließung von Trebbin, ein kommunaler Energieversorger mit hier vor Ort erzeugter Energie (Strom und Gas), die Planung und Insatallation sowie die Wartung soll und muss sich über ortsansässige Firmen vollziehen.
    Bürger und Gewerbetreibende sollen erfahren, was sie selbst machen können, um ihre Gebäude alternativ mit Strom oder Wärme zu versorgen bzw. welche technischen Möglichkeiten zur umfassenden Energieeffiziens zur Verfügung stehen.
    Und, es ist eine Energiegenossenschaft in vieler Munde. Also alles Ansätze für ein erfolgreiches Umdenken und Handeln bezüglich der Energiewende in Trebbin/OT.
    Übrigens, die KEK-Studie stellt lediglich fest, dass es auf dem Trebbiner Gebiet eine Vielzahl an Energieanlagen gibt, die Strom erzeugen. Mehr als die Stadt verbraucht. Nur wird dieser Strom nicht an die Stadt verkauft sondern dient nur einer kleinen Gruppe an Windkraftanlagenbetreibern, die Strom aus Windkraft in Geld wandeln – für sich. Nicht mal die Umsatzsteuer dazu fließt nach Trebbin. Denn die Damen und Herren sitzen nicht hier.
    Auch hier kann es nur zukünftig heißen, Strom und Wärme sowie Biogas, die auf unserem Gebiet erzeugt werden, müssen der Kommune nutzen – in der Versorgung sowie in der eigenen regionalen Wertschöpfung. Wie das organisert und realisiert werden kann werden wir in den nächsten Monaten vorstellen.
    Für heute genug
    Stephan Thude

  2. Hans Kurtzweg schreibt:

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    bereits bei der Vorstellung des Konzepts schlug ich in der Versammlung vor, allen Erwerbern von Baugrundstücken eine unverbindliche Energie-Beratung anzudienen. Diese sollte unabhängig sein und den Bauherren zum eigenen Nachdenken bringen. Bisher bauen die das, was die Hausbaufirma vorschreibt. Hier in Kliestow sind das überwiegend (Strom-)Wärmepumpen sowie Gasheizungen. Keiner (außer ich) hat auf die Sonnenenergie in größerem Maße und Zuheizung durch nachwachsendes Holz gesetzt (lediglich Kaminöfen als Zuheizungen). Es wird gesagt, die neue ENEV verlangt schon energiesparendes Bauen, was stimmt. Dennnoch muss das Gas und der Strom von denen auch in Zukunft bezahlt werden, und diese Energieträger werden immer teurer. Lediglich Strom lässt sich selber produzieren, aber im Winter natürlich nicht ausreichend. So werden ewige Abhängigkeiten generiert. Was heute Neubau ist, ist bald der sogenannte Bestand, der zu sanieren ist. Hätte man die heutige Bestandsbauten damals bereits energieschonender und mit nachhaltigen Heizenergien versehen, hätten wir heute nicht die großen Bestandsprobleme. Also ran an die Neubauten! Geschehen ist nichts. Dabei erfährt die Stadt sehr früh wegen Vorkaufsrechtanfrage von einer Kaufabsicht. Zu dem Zeitpunkt ließe sich vielleicht noch was – und vor allem kostengünstig!!! – etwas ändern.
    Mit freundlichen Grüßen
    Hans Kurtzweg

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